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Mit Realschul-Französisch zum Abitur

Das Fach Französisch ist auch im Bildungsgang der Realschule ab Klasse 8 ein mögliches Profilfach.

Französisch in der Realschule spricht Schüler an, die sprachlich begabt sind und Freude am Erlernen einer Fremdsprache haben. Die Noten in Englisch und Deutsch sollten nicht schlechter als befriedigend sein.

 

Anders als im Gymnasium liegt der Schwerpunkt auf dem kommunikativen Aspekt, d.h. Ziel ist es sich flüssig und ohne Schwierigkeiten in alltäglichen Gesprächssituationen in der Fremdsprache zu unterhalten. So sollen z.B. die Schülerinnen und Schüler problemlos ein Zugticket kaufen oder nach dem Weg fragen können. Grammatik und Aussprache spielen dabei eine wichtige Rolle, jedoch sind diese Aspekte (im Gegensatz zum Gymnasium) der Kommunikation untergeordnet. Die Schülerinnen und Schüler sollen kulturelle und sprachliche Besonderheiten der beiden Länder erkennen und vergleichen.

 

Warum sollte man Französisch wählen?

  • Die Nähe zu Frankreich, Luxemburg, Belgien motiviert, Französisch zu wählen.
  • Wer nach dem 10. Schuljahr in die gymnasiale Oberstufe der IGMH oder zu einem allgemeinbildenden Gymnasium wechseln möchte, hat einen Vorteil, wenn er Französisch gelernt hat.
  • Voraussetzung für die Allgemeine Hochschulreife ist das Erlernen einer 2. Fremdsprache. Wer in der Realschule Französisch wählt, hat diese Voraussetzung erfüllt.

 

Ziel des Wahlpflichtfachs Französisch

  • Die Schüler zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation und zum selbstständigen Handeln in der französischen Sprache zu befähigen.

 

Sonderstellung des Fachs Französisch im Vergleich zu den anderen Wahlpflichtfächern

 

Schüler der Realschule mit zweiter Fremdsprache Französisch können bei Vorliegen entsprechender Noten nach der multilateralen Versetzungsordnung in die 11. Klassenstufe (Einführungsphase) überwechseln und nach erfolgreichem Durchlaufen der Kursstufen 12 und 13 das Abitur ablegen.

 

Nach einem Beschluss der Kultusministerkonferenz kann in der Bundesrepublik Deutschland ein Schüler nur dann sein allgemeinbildendes Abitur ablegen, wenn er mindestens 4 Schuljahre lang in 2 Fremdsprachen unterrichtet wurde. Das gilt natürlich auch für Realschüler, die nach der mittleren Reife weitermachen wollen und auf einem der möglichen Wege bis zum Abitur kommen möchten. Schüler, die im Realschulprofil den Französisch-Zweig belegt haben, haben dabei den Vorteil, dass sie diese Voraussetzung mit dem Französischunterricht in den Jahrgangsstufen 6 bis 10 bereits von der Realschule mitbringen, wenn sie in der Abschlussprüfung mindestens die Note 4 erreicht haben. Bei einem Wechsel an eine Schule mit gymnasialer Oberstufe müssen sie die 2. Fremdsprache nicht mehr belegen und können sich auf die anderen Schwerpunkte konzentrieren, die ja bekanntlich schwer genug sind.

Grundsätzlich können natürlich alle Realschüler an eine Schule mit gymnasialer Oberstufe wechseln. Um das allgemeinbildende Abitur ablegen zu können, müssen sie jedoch eine 2. Fremdsprache bis zum B1-Niveau des europäischen Fremdsprachen-Referenzrahmens nachweisen, wenn sie als Wahlpflichtfachbereich nicht den sprachlichen Zweig mit Französisch als 2. Fremdsprache an der Realschule absolviert hatten.

 

In Klasse 10 der Realschule mit Wahlpflichtfach Französisch legen die Schüler und Schülerinnen eine mündliche Prüfung, die sogenannte "Fachinterne Überprüfung", in der Fremdsprache ab. Dabei handelt es sich um ein ca. 15 minütiges Prüfungsgespräch mit dem Fachlehrer / der Fachlehrerin. Thema des Gesprächs ist zunächst ein von den Schülern und Schülerinnen selbst gewähltes Thema, das dokumentiert und präsentiert werden muss (monologisches Sprechen; ca. 7-8 Minuten). Anschließend erfolgt ein Dialog mit dem Fachlehrer / der Fachlehrerin über Themenbereiche aus dem Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler (dialogisches Sprechen, z.B. ein Bild beschreiben, ein Dialog beim Einkauf auf dem Markt etc.). Das Ergebnis der "Fachinternen Überprüfung Französisch" zählt zu 1/3 zur Jahresleistung im Fach Französisch.

 

Gaa

 



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