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Schulbeschreibung

 

Gesamtschule

Struktur

Ganztagesschule

Schulsozialarbeit

 


 

Die Gesamtschule

 

In der IGMH sind von der 5. bis zur 7. Klasse die drei Regelschulen Hauptschule, Realschule und Gymnasium organisatorisch eng miteinander verbunden und treten zunächst nicht in Erscheinung.

Demnach werden nach dem Abschluss der Grundschulzeit an der IGMH Schülerinnen und Schüler aufgenommen, die von der Grundschule eine Empfehlung erhalten

 

▪ zum Besuch des Gymnasium

▪ zum Besuch der Realschule

▪ zum Besuch der Hauptschule

 

Für jede dieser Empfehlungen bietet die IGMH einen entsprechenden Bildungsgang mit den selben Abschlüssen, wie sie auch an den Regelschulen erworben werden können

 

Abitur

Realschulabschluss

Werkrealschulabschluss

Hauptschulabschluss

 

Die Kinder werden im 5. Schuljahr zunächst noch - wie von der Grundschule her gewöhnt - gemeinsam unterrichtet.

Bald zeigen sich jedoch unterschiedliche Begabungen und noch unterschiedliche Lerngewohnheiten. Deshalb werden in den Kernfächern Deutsch, Englisch, Mathematik allmählich Niveaukurse gebildet, der A-Kurs entspricht dabei den Anforderungen des Gymnasiums, der B-Kurs denen der Realschule und der C-Kurs denen der Hauptschule.

 

Ein System von zusätzlichem Förderunterricht in diesen drei Fächern ermöglicht den Kindern, sich während der ersten drei Gesamtschuljahre von Klasse 5 - 7 auf ihrem Leistungsniveau zu bewähren. Andere Kinder können allmählich durch den behutsamen Wechsel von einem Niveaukurs zum anderen auf ihr individuelles Leistungsniveau gebracht werden.

Dieser Förderunterricht, in dem grundlegende Unterrichtsinhalte wiederholt und aufgearbeitet werden, findet in kleinen Gruppen statt und ohne zusätzlichen Leistungsdruck, weil hier keine Benotung erfolgt.

 

Durch dieses flexible System der Differenzierung und der Förderung wird eine Überforderung ebenso vermieden wie eine Unterforderung. Auf Leistungsschwankungen kann helfend reagiert werden, ohne dass ein Schulwechsel erforderlich wird.

 

Alle Schülerinnen und Schüler kennen das Fach Englisch bereits aus der Grundschule und setzen dies in der 5. Klasse fort. Aufgrund ihrer Begabung können sie in der 6. Klasse schwerpunktmäßig die Fächer Französisch bzw. Latein oder aber das Fach KTS wählen. Ab der 7. Klasse kommt dann für alle Fach Arbeitslehre hinzu. Dieses Fach wird zunächst tertialweise in Hauswirtschaft, Wirtschaft und Technik unterrichtet, und eines dieser Fächer kann später als Spezialfach gewählt werden. Alle Schülerinnen und Schüler werden bis zum Ende der 10. Klasse in mindestens zwei Wochenstunden im Fach Arbeitslehre unterrichtet.

 

Mit Beginn des 8. Schuljahres werden nach drei Jahren genauer Beobachtung des Leistungsverhaltens und nach gezielter Förderung schulartbezogene Klassen gebildet, die zu selben Abschlüssen wie die Regelschulen führen.

 

Hauptschulklassen mit dem Schwerpunkt (Profil):

- Arbeitslehre

 

Realschulklassen mit verschiedenen Schwerpunkten (Profilen):

- HWT

Arbeitslehre (Hauswirtschaft, Wirtschaft, Technik) oder

- NW

Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Biologie) oder

- RSF

Französisch

 

Gymnasialklassen mit zwei unterschiedlichen Zügen:

- NII 

neusprachlicher Zug mit drei Fremdsprachen von der 9. Klasse an

 

(Sprachenfolge: Englisch, - Latein - Französisch, oder Englisch - Französisch - Latein) 

- MN 

mathematisch - naturwissenschaftlicher  Zug

 

mit zwei Fremdsprachen und verstärktem Unterricht in Mathematik und Naturwissenschaft

 

(Sprachenfolge: Englisch - Französisch - Latein)

 


 

Struktur der Gesamtschule

 

 
 
 

 

Abitur

 

 

 

 

13
12
11

GYM 12

Kursstufe
(Qualifikationsphase)

GYM 11

GYM 10

Einführungsphase

 

Realschulabschluss

 

Werkrealabschluss

10
9
8

GYM 9

Profil Sprachen
3. Fremdsp.
Franz. od. Latein
Profil NW
Naturwissen- schaften

GYM 8

GYM 7

 

RS 10

Profil
Fremd-
sprachen

Franz.


RSF

Profil
NW
Physik, Chemie,
Biologie

NW

Profil
Arbeits-
lehre
Hauswirt.,
Wirtschaft,
Technik
HWT

RS 9

RS 8

 

Hauptschulabschluss

HS 9

Profil Arbeitslehre
Hauswirtschaft,
Wirtschaft,
Technik

HS 8

7
6
5
O 3 2 Wochenstunden Arbeitslehre 4 Wochenstunden Arbeitslehre
O 2 2. Fremdsprache: Französisch/Latein KTS: Kultur - Technik - Sport/Spiel
O 1 1. Fremdsprache: Englisch
 

Sportprofilierung

4

3

2

1

Grundschule

 


 

Die Ganztagesschule

 

Die IGMH ist eine Ganztagesschule mit einem rhythmisierten Angebot über den Fachunterricht hinaus:

 

▪ Organisierter Freizeitbereich mit  Klassennachmittagen, Arbeitsgemeinschaften  und offener Freizeit

Förderunterricht zur gezielten Behebung von  Lernschwächen

Hausaufgabenbetreuung in „Aufgabenstunden"

▪ zusätzliche Betreuung durch Sozialpädagogen.

 

Diese Angebote werden so über den Schultag von 8.00 - 16.00 Uhr verteilt (nur mittwochs von 8.00 - 13.15 Uhr), dass eine abwechslungsreiche Abfolge von Unterricht und anderen Aktivitäten entsteht, die eine Überlastung der Schülerinnen und Schüler vermeidet. In der Mittagspause besteht die Möglichkeit, in der Mensa ein Essen einzunehmen, sich in der gemütlichen Atmosphäre des Schulcafés zu entspannen, im Ruheraum neue Kräfte zu sammeln, im Stillarbeitsraum Aufgaben zu erledigen, eine AG zu besuchen, im Freien oder im Haus zu spielen, in der anregenden Schulbibliothek zu arbeiten oder zu lesen.

 


 

Schulsozialarbeit

 

Im Rahmen des Arbeitsfeldes der Schulsozialarbeit nehmen unsere Sozialpädagogin und unser Sozialpädagoge eine bedeutsame Stellung ein. Sie versuchen, die Schülerinnen und Schüler sowohl in der Schule als auch in ihrem sozialen Umfeld zu begreifen, bestehende Problemlagen ganzheitlich zu erklären, sich neu entwickelnde Problemfelder rechtzeitig zu erkennen und vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen.
Wenn z.B. Kinder und Jugendliche Lernschwierigkeiten zeigen oder aber in ihrem Verhalten auffällig werden, dann bieten die Sozialpädagogen spezielle Hilfen an. Auf die enge Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern wird dabei großer Wert gelegt. Oftmals wird auch der Kontakt zu außer - schulischen Institutionen erforderlich. Eine besondere Rolle spielt dabei zunächst die Beratung von Schülerinnen und Schülern bei persönlichen und schulischen Problemen oder von Eltern bei Erziehungsfragen. Vielfältige praktische Hilfen können darüber hinaus in Einzelfällen erfolgen, wobei jedoch auch die vorbeugende Tätigkeit einen breiten Raum einnimmt.


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© Integrierte Gesamtschule Mannheim-Herzogenried 2012