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Orientierungsstufe

Unabhängig von der Grundschulempfehlung werden jedes Jahr etwa 260 Schüler in neun Parallelklassen aufgenommen. Die IGMH führt die Klassen zunächst in integrierter Form (d.h. Schüler mit Werkrealschul-, Realschul- und Gymnasialempfehlung sitzen gemeinsam in einer Klasse), unterrichtet sie auf mittlerem Niveau, bis nach und nach die Differenzierung in den Kernfächern einsetzt. Erst mit Beginn des 8. Schuljahres werden nach einer dreijährigen Orientierungsphase regelschulbezogene Klassen gebildet.

 

Der Unterricht orientiert sich dementsprechend an den Bildungsplänen der Regelschulen. In den Klassen der Orientierungsstufe 5-7 gilt in den maßgeblichen Fächern der Bildungsplan der Realschule. Nach der Differenzierung in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik (zu Beginn der 6. Klassenstufe) gilt für den E-Kurs („Erweitertes Niveau“) der Bildungsplan des allgemein bildenden Gymnasiums, für den M-Kurs („Mittleres Niveau“) der Bildungsplan der Realschule, für den G-Kurs („Grundlegendes Niveau“) der Bildungsplan der Werkrealschule.

 

Mit Beginn des Schuljahres 2004/ 05 ist in Baden-Württemberg das 8-jährige Gymnasium eingeführt worden. Als einzige Schule in Baden-Württemberg behalten wir die dreijährige Orientierungsphase für die Schüler bei, die bei uns die gymnasiale Laufbahn einschlagen. Für den gymnasialen Bildungsgang nehmen wir uns demnach weiterhin 9 Jahre Zeit.

 

Obwohl wir uns in einigen Punkten von den Regelschulen unterscheiden, führen wir unsere Schüler zu den gleichen Abschlüssen wie die Regelschulen auch: Werkrealschulabschluss, Realschulabschluss und Allgemeine Hochschulreife.

Zu Beginn der 6. Klassenstufe wird in Deutsch, Englisch und Mathematik differenziert (sie – leistungsstärkere Schüler werden in den E-Kurs eingestuft, der vom Anforderungsniveau dem Bildungsgang des Gymnasiums entspricht. Bedingt durch die Notwendigkeit einer zweiten Fremdsprache für die Schüler, die das Abitur als Bildungsziel anstreben, können Schüler zwischen Französisch und Latein wählen. Dazu kommt – ebenfalls zu Beginn der 6. Klassenstufe – der G-Kurs, der der Werkrealschule entspricht.

 

Nicht alle Schüler entscheiden sich jedoch für die zweite Fremdsprache. Nach eingehender Prüfung erfolgt im Einvernehmen mit dem Elternwunsch eine Zuweisung. Schüler, die die zweite Fremdsprache nicht belegen, erfahren eine besondere Förderung in dem schulintern konzipierten Fach KTS (Kultur, Technik und Sport), welches curricular dem Fach Arbeitslehre zugeordnet ist, einem 4-stündigen Kombinationsfach mit verschiedenen Elementen, das an Stelle der zweiten Fremdsprache Qualifikationen mit anderen Schwerpunkten (u.a. fachpraktische) vermittelt.

 

Latein kommt nur für die Schüler in Betracht, bei denen davon auszugehen ist, dass sie den Weg zum Abitur einschlagen werden. Französisch hingegen ist auch im Bildungsgang der Realschule ein mögliches Profilfach. Schüler mit zweiter Fremdsprache besuchen ab der 7. Klasse das versetzungsrelevante Fach Arbeitslehre mit zwei Wochenstunden; für Schüler ohne zweite Fremdsprache wird es vierstündig erteilt.

 

Nach der 7. Klassenstufe endet die Integration und die Schüler werden entsprechend ihren Begabungsschwerpunkten und ihren gezeigten Leistungen in regelschulbezogene Klassen mit verschiedenen Profilangeboten zusammengefasst.

 

Die Schüler besuchen ab der 8. Klassenstufe nach besonderen Zuweisungskriterien eine Werkrealschul-, Realschul - oder Gymnasialklasse und können am Ende der jeweiligen Schullaufbahn nach Ablegen der zentralen Prüfungen die entsprechenden Regelschulabschlüsse erwerben. Schüler der Realschule mit zweiter Fremdsprache (Französisch) können bei Vorliegen entsprechender Noten nach der multilateralen Versetzungsordnung in die 11. Klassenstufe (Einführungsphase) überwechseln und nach erfolgreichem Durchlaufen der Kursstufen 12 und 13 das Abitur ablegen. Die IGMH bietet als einzige allgemeinbildende Schule in Baden-Württemberg die Möglichkeit des „G9“, der neunjährigen gymnasialen Ausbildung.

 

Neben den üblichen Unterrichtsfächern wird das Neigungsfach Wirtschaft (vierstündig) angeboten. Die IGMH war im Schuljahr 2004/ 2005 landesweit eine von dreißig Pilotschulen, die in diesem Fach die Abiturprüfung vorbereitet und abgenommen hat.



Ankündigungen:

Am 21.09. macht unser Sekretariat seinen Jahresausflug. Ab Montag ist man wieder für alle da!

Termine im September:

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  • Sommerferien

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  • AG-Markt

    Zeit: 13:50 - 14:25 Uhr

    Ort: Aula

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  • Brückentag - kein Unterricht

    Zeit: 08:00 - 16:10 Uhr

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  • Brückentag - kein Unterricht

    Zeit: 08:00 - 16:10 Uhr

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  • Tag der deutschen Einheit

    Zeit: 08:00 - 16:10 Uhr

4
  • Info LRS und DaZ für Eltern 5. Klasse

    Zeit: 18:30 - 18:50 Uhr

    Ort: Hörsaal 2

  • Elternabend 5

    Zeit: ab 19:00 Uhr

    Ort: Klassenzimmer

  • Info BOGY, Klassenstufe 12

    Zeit: 19:00 - 19:20 Uhr

    Ort: Hörsaal 2

  • Elternabend 10 WRS

    Zeit: ab 19:00 Uhr

    Ort: Klassenzimmer

  • Elternabend 9, 11, 12, 13

    Zeit: ab 19:30 Uhr

    Ort: Klassenzimmer

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