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Streitschlichter

Die Streitschlichtung an der IGMH gibt es seit dem Schuljahr 2000/2001. Zwei Lehrer initiierten sie und bildeten eine Gruppe von Schülern der Klassen sieben bis neun aus, die ab dem 27.11.2000 in der Mittagspause ihren Dienst versahen, um vor allem Konflikte von Schülern der 5. und 6. Klassen zu schlichten. Zur Ausbildung kamen weitere vier Kollegen hinzu. So konnte in jeder Säule eine Streitschlichtungsgruppe arbeiten. Dieses Modell wurde in den folgenden Jahren fortgesetzt. Im jeweils ersten Schulhalbjahr wurden Schüler ausgebildet, während Schüler des vergangenen Schuljahres in dieser Zeit ihren Dienst versahen und in der Ausbildung halfen. Zur Ausbildung gehörten anfangs dreitägige Projekttage in einem Jugendhaus. Der Besuch eines Polizeireviers sowie eines Verhandlungstages im Amtsgericht gehörte ebenfalls dazu.

 

Auf diese Weise bildeten wir jedes Jahr etwa 20 Schüler aus, die vor allem auch in ihren Klassen im Bereich der Gewaltprävention und Schlichtung tätig wurden. Es zeigte sich aber bald die Schwierigkeit, dass recht wenige Schüler von Kollegen in die Schlichtung geschickt wurden oder gar freiwillig kamen. So waren die Schlichter, die mit Engagement und Freude die Ausbildung absolviert hatten, oft frustriert, da sie nichts zu tun hatten.


In den Schuljahren 2004/2005 und 2005/2006 initiierte ein Vertreter des Schülerreferats des BDKJ Mannheim ein Forum der Mediation. Hier trafen sich regelmäßig in zweimonatigen Abständen Kollegen verschiedener Mannheimer Gymnasien und der IGMH, um sich auszutauschen und auch Begegnungen der Streitschlichter an einzelnen Schulen durchzuführen.

 

Im Schuljahr 2005/2006 und 2006/2007 lief das Projekt „SchoolScouts“ an der IGMH in Zusammenarbeit mit der RNV, den Präventionsbeauftragten der Polizei und Biotopia. Hier wurden rund 20 Schüler der 8. Und 9. Klassen ausgebildet. Sie sollten in die Lage versetzt werden, auf dem Schulweg deeskalierend zu wirken. Das bedeutet z.B. auch bei Aggressionen in Bussen und Bahnen zwischen Schülern zu vermitteln. Die Schüler wurden außerdem in den großen Pausen, mit Armbinden „SchoolScout“ deutlich sichtbar, eingesetzt, um Ansprechpartner für jüngere Schüler zu sein, wenn sich Konflikte anbahnen und schlichtend tätig zu sein.

 

Im Schuljahr 2008/2009 startete die Ausbildung an der IGMH mit einem veränderten Konzept: In der Jahrgangsstufe 5 wurden aus allen fünften Klassen Schüler zur Streitschlichtung-AG (in einer Mittagspause) eingeladen, die nur für ihre Klassenstufe da sein sollten. Sie sollen, wenn möglich, ihrer Klassenstufe auch in den kommenden Schuljahren als Mediatoren zur Verfügung stehen. Die Verantwortlichen versprechen sich eine neue Belebung der Streitschlichtung, da die Mediatoren einen konkreteren Bezug zu ihren Schulkameraden haben. Die Anonymität durch die Größe der Schule wird so reduziert. Außerdem ist die Möglichkeit, Schüler bei Konflikten zu Schlichtung zu schicken, statt selbst einzugreifen, stärker im Bewusstsein der in der Jahrgangsstufe unterrichtenden Klassenlehrer. Dieses Modell läuft nun im zweiten Schuljahr.

 

Seit dem Schuljahr 2013/14 ist die Ausbildung zum Streitschlichter ins Mittagsband integriert. Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen sind gehalten, mindestens zwei feste Veranstaltungen pro Woche zu wählen. So wird jeweils pro Halbjahr eine Gruppe ausgebildet, während zwei der bereits ausgebildeten Streitschlichter nach einem Dienstplan in der Mittagspause in einem besonderen Raum zur Schlichtung zur Verfügung stehen. Sie hoffen, dass die Lehrer Schüler zur Schlichtung schicken, oder dass Schüler freiwillig kommen.  Eine kleine Gruppe bemüht sich auch, in den Pausen bei Konflikten zwischen Schülern der 5. und 6. Klassen schlichtend einzugreifen. In diesem Schuljahr besuchten insgesamt 15 Schüler diese AG. Das Bild oben zeigt die aktuelle Gruppe.

Eine besondere Erfahrung steht immer beim Besuch eines Verhandlungstages im Amtsgericht an, zumal die Richterin in Verhandlungspausen gerne zum Gespräch bereit ist und zusätzliche Erklärungen gibt. Deutlich wird den Streitschlichtern der Unterschied zur Schlichtung: Beim Gericht gibt es Täter und Opfer, es wird nach der Wahrheit gesucht, um eine gerechte Strafe erteilen zu können. Bei der Schlichtung soll es nur Gewinner geben, die sich nach Klärung des Konfliktes wieder verstehen oder zumindest den Konflikt dauerhaft für beendet erklären können. Eine Suche nach der objektiven Wahrheit gibt es im Schlichtungsgespräch nicht.
 
Manfred Rompel , April 2014



Ankündigungen:

Theaterstück "Verboten" am Donnerstag, 19.00 Uuhr.
Karten unter theater.karten@igmh.de vorbestellen

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11
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    Nur noch wenige Restkarten. Bitte Vorbestellung unter Theater.Karten@igmh.de

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    Ort: Hörsaal 1

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  • Theateraufführung "Verboten"

    Zeit: 19:00 - 20:25 Uhr

    Ort: Hörsaal 1

    Kartenbestellung bitte unter theater.karten@igmh.de

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