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Eliteschulen des Sports geehrt

IGMH und Ludwig-Frank-Gymnasium als Talentschmieden ausgezeichnet / Hochleistungsträger hervorgebracht

 

IGMH-Schuleiter Gerhard Diehl (3. v. l.) und LFG-Direktor Holger Reusch (5. v. r.) freuen sich mit Spitzensportlern über das Prädikat "Eilteschule des Sports"

Die Integrierte Gesamtschule Mannheim Herzogenried (IGMH) und das Ludwig-Frank-Gymnasium (LFG) sind "Eliteschulen des Sports". Bei einem Festakt im Anna-Reiß-Saal der Reiss-Engelhorn-Museen überreichte Dr. Sven Baumgarten vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die Auszeichnung an die beiden Direktoren der Schulen, Gerhard Diehl (IGMH) und Holger Reusch (LFG), sowie bekannte Leistungs- und Spitzensportler, die Schüler oder ehemalige Schüler der beiden Bildungseinrichtungen sind.

 

In ganz Deutschland gibt es jetzt 45 und in Baden-Württemberg sieben Eliteschulen des Sports, sagte Moderator Norbert Lang von RNF Live, der durch das Festprogramm mit Musik, Tanz, Interviews mit Spitzensportlern und einer spektakulären Choreographie führte. Der Titel "Eliteschule des Sports" wurden der IGMH und dem LFG nach eingehender Überprüfung vom Deutschen Olympischen Sportbund zuerkannt. Ausschlaggebend für die Auszeichnung waren die Attraktivität der Standorte, die effizienten Bedingungen, die Schulen und Leistungssport miteinander verbinden, gut ausgestattete Trainingsstätten und vor allem erfolgreiche Absolventen. Bildungsbürgermeisterin 

Dr. Ulrike Freundlieb gratulierte zur Verleihung des Prädikats. In Anlehnung an den Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Knörz von der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg zum Thema "Sport und Bildung - Was kann Schule von Leistungssport lernen?" erklärte sie: "In jedem schlummern Talente, sie müssen nur gefördert werden." Dazu gehörten auch die Rahmenbedingungen im System von Schule und Sport, die Freistellung für Training und Wettkämpfe, die durch die engagierten Lehrer an der IGMH und dem LFG ebenso gegeben sei, wie die Möglichkeit zur Verschiebung von Unterricht, Klausuren und Prüfungen und eine eventuell erforderliche Streckung der Schulzeit. Die Stadt schaffe die baulichen Voraussetzungen, habe erst kürzlich 24 Millionen in die Sanierung der IGMH gesteckt.

Bei beiden Schulen seien zwar die in die Jahre gekommenen Turnhallen nicht in bestem Zustand. Doch trotz knapp bemessener Mittel sei die Stadt bemüht, die Gebäude soweit wie möglich 

in einem "adäquaten Zustand" zu halten, betonte die Bürgermeisterin. Durch Übertragung der Aufgaben auf die Tochtergesellschaft BWS sei der erste Schritt in die richtige Richtung getan.

 

Prädikat des Deutschen Olympischen Sportbundes

 

Das Prädikat "Eliteschule des Sports" wird durch den Deutschen 

Olympischen Sportbund (DOSB) an Einrichtungen vergeben, die den Leistungssport im Verbund mit Schule und Wohnen besonders fördern.

Voraussetzungen sind ein attraktiver Standort, effiziente Bedingungen, die Schule und Leistungssport miteinander verbinden, vorbildlich ausgestattete Trainingsstätten, erfolgreiche Absolventen und eine räumliche Bündelung, das heißt kurze Wege zwischen Trainingsstätten, Schule und Wohnung.

 

Verliehen wird das Prädikat für jeweils vier Jahre (olympischer Zyklus). ost

 

Manneimer Morgen, Sylvia Osthues, 9. Dezember 2014

 

BILDUNG: Ludwig-Frank-Gymnasium und IGMH tragen gemeinsam den Titel „Eliteschule des Sports“ / Heute Festakt in den REM

Hier gehen Spitzensportler zur Schule

Olympia 2016 - das ist das Ziel von Spitzenkanut Max Lemke. Der amtierende Junioren-Weltmeister besucht an der Integrierten Gesamtschule (IGMH) derzeit die Kursstufe, wird sein Abitur aber wohl strecken. Mehr Zeit, um Schule und Sport unter einen Hut zu bringen. "Ohne diese Streckung wäre die Doppelbelastung nicht möglich", sagt er.

Es sind Karrieren wie diese, für die Nachwuchssportler und Lehrer seit Jahren an der IGMH und dem Ludwig-Frank-Gymnasium (LFG) die schulische Basis legen. Seit diesem Schuljahr tragen die Einrichtungen gemeinsam den Titel "Eliteschule des Sports", verliehen vom Deutschen Olympischen Sportbund. Heute findet der offizielle Festakt in den Reiss-Engelhorn-Museen statt. Reich werden die Schulen mit dem Titel nicht. Aber eine Würdigung für bisher Geleistetes ist er sehr wohl.

Alle Erfolge von aktuellen und ehemaligen Schülern aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen. Doch allein die Zahl der jungen Menschen, bei denen die Basis für die Doppelkarriere gelegt wird, ist auch in Mannheim nicht jedem bewusst. Am Ludwig-Frank-Gymnasium werden knapp 150 Schüler von den Leistungssport-Koordinatoren Ilona Werner, Christian Stang und Tobias Kehret betreut. So wie zuvor schon Turnstar Elisabeth Seitz und Handballer Uwe Gensheimer.

ELITESCHULE DES SPORTS

Die 43 Eliteschulen des Sports in Deutschland helfen Nachwuchsathleten, Schule und Spitzensport unter einen Hut zu bringen. Der Titel wird vom Deutschen Olympischen Sportbund verliehen. Ludwig-Frank-Gymnasium und Integrierte Gesamtschule tragen den Titel gemeinsam und sind nach dem Helmholtz-Gymnasium (mit Partnerschulen) in Heidelberg der zweite Standort in der Region. Die Schulen waren bisher schon Partner des Olympiastützpunkts Rhein-Neckar.

Zwischen allen Eliteschulen verteilt die Sparkassen-Finanzgruppe jährlich insgesamt 300 000 Euro.

Unterricht wird nachgeholt

An der IGMH werden rund 60 Nachwuchs-Eishockey-Spieler der Jungadler unterrichtet, weitere Sportarten eingerechnet beträgt die Zahl der geförderten Schüler knapp 100. Sarah Hecken, mehrfache deutsche Eiskunstlauf-Meisterin, hat dort ebenso ihr Abitur gemacht wie Eishockey-Profi Dennis Seidenberg.

Die Sportarten sind an beiden Schulen breit gestreut - von Leichtathletik über Fußball bis zu Tischtennis. Die Schulen ermöglichen in erster Linie eine Flexibilisierung des Schulalltags: Wenn Kadersportler wegen Wettkämpfen oder Training Unterricht verpassen, wird er nachgeholt - auch mal am Abend oder an Wochenenden. Schüler und Lehrer versorgen die Sportler außerdem unterwegs mit Lernstoff oder Aufgaben. Bei Max Lemke und Elisabeth Seitz wird oder wurde auch die Möglichkeit genutzt, das Abitur zu strecken.

Das verlangt viel kleinteilige Organisationsarbeit. "Für jeden suchen wir eine maßgeschneiderte Lösung", erklärt LFG-Leiter Holger Reusch. Aber verlangt wird auch Engagement der Lehrer. Auch wenn die Schulen vom Olympiastützpunkt Deputatstunden für die Betreuung der Schüler bekommen - die Lehrer investieren schon mal Freizeit in die Betreuung ihrer Schützlinge. Die IGMH-Lehrer Marianne Wohlfart und Sven Becker etwa können viele Beispiele nennen. Wie Marianne Wohlfart zu Hause abends für die Eishockeyspieler kochte und mit ihnen den Mathestoff durchging. Wie Sven Becker auch am Wochenende mit zu Wettkämpfen fährt, um die Sportler zu unterstützen.

Das Engagement von Lehrern ist für den Erfolg ebenso wichtig wie die Zusammenarbeit mit den Eltern, mit Vereinen oder dem Olympiastützpunkt. Doch natürlich ist da auch der nötige Ehrgeiz des Sportlers. Die Schule soll kein Beiwerk sein - das ist den Lehrern wichtig. Denn falls eine Verletzung die Karrierepläne durchkreuzt, muss die Ausbildung einen anderen Weg ermöglichen.

Die Doppelbelastung durchzuhalten, ist anspruchsvoll. "Man braucht Biss", sagt Holger Reusch. Aber diesen Biss haben viele Nachwuchstalente. Die Sportler, die es in ihren Disziplinen an die Spitze schaffen, gehören oft auch in der Schule zu den besten, sagt Rainer Bade, Lehrer an der IGMH.

Viele Sportler oder Eltern entscheiden sich bewusst für eine der Schulen, wenn das Talent entdeckt wurde. Es gibt aber auch Fälle wie Filip Adamski. Der sei als Schüler an der IGMH eher durch Zufall in die Ruder-AG gerutscht, erzählt Schulleiter Gerhard Diehl. Der Rest der Geschichte ist bekannt: Adamski entdeckte seine Leidenschaft, viele Jahre und Trainingsstunden später ruderte er 2012 mit dem Deutschland-Achter zu Olympia-Gold.

 

Mannheimer Morgen, Fabian Busch, Montag, 08.12.2014

 

Neue Eliteschulen des Sports in Karlsruhe und Mannheim

Das Otto-Hahn-Gymnasium Karlsruhe und der Verbund aus Ludwig-Frank-Gymnasium und integrierter Gesamtschule Mannheim sind neue Eliteschulen des Sports.

Beide Schulen wurden durch den DOSB, das Kultusministerium des Landes Baden-Württemberg und die Sparkassen-Finanzgruppe als Partner am Montag in den Kreis der Eliteschulen des Sports aufgenommen. Damit steigt die Zahl der Standorte von bisher 41 auf 43. Überreicht wurde die Urkunde bei einer Veranstaltung im Otto-Hahn-Gymnasium in Karlsruhe von Christa Thiel, DOSB-Vizepräsidentin Leistungssport, Baden-Württembergs Kultusminister Andreas Stoch und dem Filialdirektor der Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen, Michael Reichert, als Vertreter des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV).

 

An beiden Standorten sind mehrere Bundesstützpunkte beheimatet. Karlsruhe setzt seinen Schwerpunkt auf die Sportarten Kanu, Turnen und Tischtennis, in Mannheim liegt der Fokus auf Hockey, Leichtathletik, Eishockey, Eiskunstlauf, Kanu, Handball und Turnen. In beiden Fällen bestehen langjährige Partnerschaften mit dem Olympiastützpunkt der Metropolregion Rhein-Neckar.

 

„Der Titel Eliteschule des Sports zeichnet verbindliche Regelungen zugunsten der Anforderungen des Sports aus“, sagte Christa Thiel in Karlsruhe: „Im Mittelpunkt der Arbeit stehen Kinder und Jugendliche, die Talent und Bereitschaft mitbringen, die Doppelbelastung Schule und Spitzensport auf sich zu nehmen.“ Auf ihnen liege eine hohe Gesamtbelastung aus bis zu 35 Wochenstunden Schule und bis zu 30 Wochenstunden Training. „Dies ist förderungsbedürftig und förderungswürdig“, erklärte Thiel.

 

An den 43 Eliteschulen des Sports in Deutschland sind mehr als 100 Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien beteiligt. Insgesamt werden derzeit mehr als 11.500 Talente gefördert. Die Eliteschulen koordinieren die „duale Karriere“ der künftigen Spitzenathleten. Dies ermöglicht den Talenten ihre leistungssportliche Karriere zu verfolgen und gleichzeitig einen qualifizierten Schulabschluss zu erlangen. So wird bereits im jungen Alter die Basis geschaffen, um die leistungssportliche Laufbahn später mit Ausbildung und Beruf zu vereinbaren.

 

Bei den am 16. August in Nanjing/China beginnenden Olympischen Jugendspielen (bis 28. August) stellen aktuelle und ehemalige Eliteschüler des Sports einen großen Teil der Deutschen Jugend-Olympiamannschaft. 32 der 85 Nominierten lernen oder lernten an Eliteschulen des Sports. Insgesamt dürfen sich 17 Einrichtungen aus 16 Sportarten über die Teilnahme ihrer Schüler an den Spielen freuen. Dabei ist die Sportart Leichtathletik mit sechs Sportlern am häufigsten vertreten, gefolgt von Basketball und Beachvolleyball mit je drei Eliteschülern des Sports. Von den 32 nominierten Schülern kommen sechs aus Berlin, je vier aus Halle und Neubrandenburg, drei aus Potsdam, je zwei aus Dresden, Frankfurt/Main, Nürnberg und Stuttgart sowie je einer aus Bonn, Chemnitz, Frankfurt/Oder, Hamburg, Hannover, Jena und Schwerin.Bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi stammte mehr als die Hälfte aller Athletinnen und Athleten aus Eliteschulen des Sports: 85 von 153 haben hier gelernt.

 

Alle Standorte und mehr Informationen unter www.eliteschulen-des-sports.de.

 

 

Presseartikel

mm_11.09.07 - Schüler ziehen ins Container-Dorf.pdf

Mannheimer Morgen, 01.08.2014

Eliteschule des Sports steht in Mannheim

Deutscher Olympischer Sportbund ehrt LFG und IGMH

 

 


 



Termine im März:

27
  • Anmeldung an weiterführenden beruflichen Schulen, Mannheim

  • Faschingsferien

    5 bewegliche Ferientage

28
  • Anmeldung an weiterführenden beruflichen Schulen, Mannheim

  • Faschingsferien

    5 bewegliche Ferientage

1
  • Anmeldung an weiterführenden beruflichen Schulen, Mannheim

  • Faschingsferien

    5 bewegliche Ferientage

2
  • Faschingsferien

    5 bewegliche Ferientage

3
  • Faschingsferien

    5 bewegliche Ferientage

45
67
  • Klassenvorspiel der Musiklehrer

    Zeit: ab 15:00 Uhr

    Ort: Musiksäle

8910
  • IHK Mega Speed Dating

    Ort: IHK Rhein-Neckar, Mannheim

    besonders für Schüler*innen geeignet, die für 2017 einen Ausbildungsplatz suchen!

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1112
13
  • Praktikum 8. WRS

    Zeit: 08:00 - 16:10 Uhr

  • Abitur: Kommunikationsprüfung E+F

    Zeit: 08:00 - 16:10 Uhr

14
  • Praktikum 8. WRS

    Zeit: 08:00 - 16:10 Uhr

  • VERA 8 Deutsch

15
  • Praktikum 8. WRS

    Zeit: 08:00 - 16:10 Uhr

  • Ein Abend für Eltern

    Zeit: 18:30 - 21:00 Uhr

    Ort: BASF SE, Ludwigshafen

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  • Pädagogischer Tag

    Zeit: 08:00 - 16:10 Uhr

    Ort: Aula und Klassenzimmer

    Für alle Klassen unterrichtsfrei!

16
  • Praktikum 8. WRS

    Zeit: 08:00 - 16:10 Uhr

  • VERA 8 Englisch

17
  • Praktikum 8. WRS

    Zeit: 08:00 - 16:10 Uhr

18
  • Praktikum 8. WRS

    Zeit: 08:00 - 16:10 Uhr

19
  • Praktikum 8. WRS

    Zeit: 08:00 - 16:10 Uhr

20
  • Praktikum 8. WRS

    Zeit: 08:00 - 16:10 Uhr

  • Reinigungswoche Putz' deine Stadt raus!

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  • Praktikum 9. Gymnasialklassen

21
  • Praktikum 8. WRS

    Zeit: 08:00 - 16:10 Uhr

  • Reinigungswoche Putz' deine Stadt raus!

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  • Praktikum 9. Gymnasialklassen

22
  • Praktikum 8. WRS

    Zeit: 08:00 - 16:10 Uhr

  • Reinigungswoche Putz' deine Stadt raus!

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  • Praktikum 9. Gymnasialklassen

  • VERA 8 Mathematik

23
  • Praktikum 8. WRS

    Zeit: 08:00 - 16:10 Uhr

  • Reinigungswoche Putz' deine Stadt raus!

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  • Praktikum 9. Gymnasialklassen

24
  • Praktikum 8. WRS

    Zeit: 08:00 - 16:10 Uhr

  • Reinigungswoche Putz' deine Stadt raus!

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  • Praktikum 9. Gymnasialklassen

25
  • Reinigungswoche Putz' deine Stadt raus!

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  • Tag der offenen Tür

    Zeit: 11:00 - 14:00 Uhr

26
272829
  • Informationsabend+Hausführung neue Fünftklässler+Hausführung

    Zeit: 19:00 - 21:00 Uhr

  • Gesamtlehrerkonferenz

    Zeit: ab 13:30 Uhr

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